Meine Märklin Modellbahn
Männerträume
Die Projektplanung
Die Projektplanung

1. Zuerst musste ein Kellerraum umgebaut werden.

Es begann im Winter 2005. Nachdem der Plan eine Modelbahn zu bauen feststand, mußte verschiedene Probleme gelöst werden. Wohin? Eine Modelleisenbahn muss ja irgendwo untergebracht werden. Wir hatten einen Kellerraum, der als Abstellkammer diente und der noch nicht isoliert war. Das war die Lösung, zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Also erst einmal alles raus aus dem Keller, Isolierplatten an die Wand geklebt und dann Rauputz drüber. Mit ein paar hellen Farben wurden die Wände freundlich gestaltet, und die Decke wurde mit weißen Paneelen getäfelt. So bekam ich einen ordentlichen Eisenbahnkeller. Na ja, ein Weinregal wurde auch noch integriert, die Stunden an der Bahn können ja bekanntlich lang werden und der Durst ist dabei nicht zu vernachlässigen. Der Boden wurde zum Schluss mit hellem Laminat verschönert. Nach vier Wochen intensiver Arbeit war der Keller fertig. (unteres Bild, das Ergebnis)

 

 

2. Fragen über Fragen... welches System sollte verwendet werden, digital oder analog, Zwei- oder Dreileiter? Welche Marke sollte das Modellbahngerüst bilden? Märklin, Fleischmann, Roco oder sonstwas?  Welche Periode? Alles offene Punkte..

Das war zunächst eine wirklich spannende Frage, natürlich auch eine finanzielle Angelegenheit. Die Österreicher Roco waren relativ preiswert, bei Märklin dagegen muss man schon tiefer in die Tasche greifen. Dann wurde die Insolvenz von Roco bekannt. Da war guter Rat nicht nur teuer. Nachdem einige Fachbücher studiert wurden und mit der Frau die finanzielle Richtung besprochen wurde, fiel die Entscheidung auf Märklin Digital C-Gleis Wechselstrom. Wenn schon denn schon, die Fachberichte hatten mich irgendwie überzeugt. Vielleicht spielte die Nähe der Göppinger Hersteller auch eine Rolle, bis heute hab ich die Entscheidung nicht bereut.

3. Die Grösse der Anlage und ein Entwurf mussten jetzt noch erstellt werden.


Erst einmal ein Probeaufbau (oben). Auf der Suche nach einem passenden Plan für meine Anlage ging ich natürlich zuerst bei einem Märklin Fachhändler um mir einen Rat zu holen. Ein Märklin Heft über das C-Gleis hatte auch einen passenden Vorschlag, der mir ganz gut gefiel. Eine L-Form sollte die Anlage haben, mit zwei gleichgroßen, rechteckigen Flächen von 185*115 cm. Das passt in meinen Keller und das Weinregal hat auch noch genügend Platz. Ein integrierter Schattenbahnhof und eine Kehrschleifen sollten in meiner neuen Anlage nicht fehlen. Das war in dem Entwurf der Anlage enthalten. So entstand meine Modelbahn, die viel zu schnell fertig wurde. Inzwischen bin ich dabei die erste große Erweiterung vorzunehmen. Die Anlage weiter auszubauen und einen zweiten Schattenbahnhof in die Kehrschleife mit einzubauen. Ein Betriebswerk mit einer Drehscheibe soll auch mehr Leben auf die Anlage bringen. Es gibt also immer noch viel Arbeit. Die Entwürfe dazu stehen fest, die Spanten für einen Winkel der Anlage der ursprünglich 115*185 cm war, werden 115*275 cm und am Ende werden aus den 115 gleich 142 cm. Eine deutliche Vergrößerung eines Flügels.

 

   

4.  Der Gleisplan  wurden erstellt.

Der Gleisplan aus dem Heft wurde etwas umgewandelt, eine Verbindung vom Industriegleis zum Güterbahnhof soll als Tunnel ausgelegt werden. Die Maße der Spanten wurde festgelegt, die Bretter im Baumarkt eingekauft. Die Einkaufsliste für das Gleismaterial wurde erstellt, Sohn Ingo brachte gleich einen Karton mit alten Metallgleisen, vielen Häusern und Landschaftsmaterialien. Es konnte also ins Eingemachte gehen. Alles ging viel schneller als ich gedacht hatte. 


 

5. Die Spanten für Teil 2 wurden geschnitten, verklebt und zusammen gebaut.

Es war schon ein ungewohntes Gefühl mit Holzlatten anzufangen, die Vorstellung das darauf eine Modellbahn fahren sollte war noch nicht vorhanden. Das erste Teilelement sieht man hier ganz deutlich, dort soll der Schattenbahnhof in der unteren Ebene eingebaut werden.

Die Kehrschleife (Bild unten) wurde ausgeschnitten, der untere Teil der rechten Seite wurde ausgeschnitten und in die Spanten von Teil 1 eingebaut.


6. Die Anlage wurde zusammengefügt


Auf der linken Seite (Teil 2) sieht man den dreigleisige Schattenbahnhof. Rechts im im verdeckten Bereich die Kehrschleife, der sichtbare Bereich mit Bahnhofseinfahrt (Teil 1 Wandseite) und die Tunneleinfahrt in die Kehrschleife.  





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